Basics FAQ

Was genau ist denn ein Schlagzeug?

In diesem Artikel möchte ich für euch kurz und knapp auf die wichtigsten Dinge eingehen. Wer viel Zeit hat und es ausführlicher mag, kann gerne auf den Wikipedia Artikel zurückgreifen: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlagzeug

Die erste Frage ist also: Was genau ist denn eigentlich ein Schlagzeug? 

Und bevor ich jetzt damit beginne Abhandlungen über alle Instrumente zu schreiben, die irgendetwas damit zu tun haben, mit Händen oder Stöcken angeschlagen zu werden, beschränke ich mich hier auf das moderen „Drumset“, welches auch als „Schlagzeug“ bezeichnet wird.

Das Setup (die einzelnen Komponenten)

Was gehört denn alles zu einem Schlagzeug? Wikipedia bietet hier eine recht schöne und übersichtliche Beschreibung:

Zur heutigen Standardform gehören Kleine Trommel (Snare Drum), Große Trommel (Bass Drum), meist    mehrere Toms, eine Hi-Hat, verschiedene andere Becken und teilweise Kleinperkussion wie zum        Beispiel ein Holzblock, Cowbell oder Schellenkranz.

Obwohl dies schon recht kurz und prägnant gehalten ist, gibt es auch in dieser Definition viel Spielraum. Wie viele Toms sind denn mehrere? Welche Becken brauche ich denn unbedingt?

Dieses Foto von Terry Bozzio’s Setup zeigt, dass man durchaus eigene Vorstellungen darüber haben kann.  (Quelle: http://www.drummerworld.com/forums/showthread.php?t=97353)

Und was brauche ich jetzt nun?

Innerhalb der letzten Jahre und über jegliche Schlagzeugliteratur hinweg hat sich eine Art „Anfänger Setup“ heraus kristallisiert. Man könnte es auch als „Standard Setup“ bezeichnen.

  1. Bass Drum
  2. Snare Drum
  3. Tom Tom (Hängetom)
  4. zweites Tom Tom (Hängetom) – nicht unbedingt notwendig
  5. Floor Tom (Standtom)
  6. Hihat-Becken
  7. Crash-Becken
  8. Ride-Becken
  9. Hihat-Maschine
  10. Fußmaschine (Pedal)
  11. Beckenständer (2 x)
  12. Hocker (Sitz, Thron) – nicht auf dem Bild

Auf der Seite von Thomann gibt es einen wirklich nützlichen Online-Ratgeber, der die einzelnen Komponenten ausführlich erklärt und aufzeigt.

Der Aufbau

Genauso individuell wie das Setup, also die Anzahl aller Trommeln und Becken, gestaltet sich auch der Aufbau. Im Prinzip ist alles erlaubt, jedoch sollte eine gesunde und ergonomisch sinnvolle Positionierung an erste Stelle stehen. Dazu wird es bald einen ausführlichen Artikel geben. Bis dahin kann man das zweite Bild als Vorlage für den Aufbau nehmen und sollte dazu noch folgende Daumenregeln beachten:

1.  Mit lockeren Schultern komme ich mit den Stöcken auf die Mitte der Snare.

2. Wenn ich meine Fersen auf den Pedalen hebe (auf Zehenspitzen), sind meine Oberschenkel parallel zum Boden.

3. Es darf zu keiner Zeit zu Schmerzen kommen! (Ein leichter Muskelkater am nächsten Tag ist jedoch unproblematisch ?)

Ich habe da aber noch eine Frage

Ok, vielleicht war das für den allerersten Artikel jetzt wirklich nur eine schnelle Übersicht und natürlich entstehen immer wieder Fragen. Aber genau damit werden wir uns in weiteren Posts befassen. Typische Fragen sind z.B.:

Was ist denn ein gutes Anfänger Schlagzeug?

Gibt es auch Schlagzeuge für Kinder?

Reicht auch ein elektrisches Schlagzeug (E-Drum)?

Wie kann ich denn den Raum isolieren, damit es nicht zu laut wird?

Wie finde ich einen Proberaum?

Gibt es auch Noten für’s Schlagzeug?

Muss ich (oder mein Kind) jeden Tag üben?

Warum klingt unser Schlagzeug zuhause nicht so wie das hier im Unterrichtsraum?

 

Und noch vieles mehr, also bleibt dran und haut rein!

 

 

Über uns

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2 Kommentare

  1. Sehr Übersichtlich, dankeschön brauchte die Infos für ein Schlagzeugreferat im Musikunterrricht. Aber ich habe noch nicht ganz verstanden wofür die Hihat Maschiene da ist. Könntest du das näher bschreiben?
    LG Hendrik M.

    • Hallo Hendrik,
      vielen Dank für dein Feedback! Die Hihat-Maschine erlaubt es die beiden übereinander liegenden Becken (Hihat) mit dem Fuß kontrollieren. Wenn du mit dem Fuß auf das Pedal trittst, oder einfach nur drauf bleibst, dann sind beide Becken aneinander gepresst. Das gibt einen kurzen Klang. Wenn du mit dem Fuß los lässt, dann lockern sich beide Becken von einander und es wird ein offener, langer Sound. Einfach mal in YouTube eingeben, da wird es bestimmt genügend Videos mit Beispielen geben 🙂 VG sewy

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